Home
Über mich
Reiki
Mein Angebot
Termine
Praxisräume
Beitrag Reikimagazin
Inspirationen
Reikierfahrungen
Kontakt
Impressum
Sitemap

  

Reiki  in der Sterbebegleitung

 

Zu meiner Ausbildung als Hospizhelferin gehörte ein Praktikum in einem Pflegeheim. Ich besuchte eine Frau auf der Demenzstation. Weil sie immer wieder auf ihrem Stuhl einschlief und ihr Kopf nach hinten fiel habe ich ihr den Kopf gehalten. Ich dachte in diesem Moment nicht an Reiki, aber Reiki ließ geschehen. Die Frau genoss Reiki und von Besuch zu Besuch nahm die Frau wieder mehr am Leben teil und konnte sogar wieder ganze Sätze sprechen.

Es war Sommer und ich reichte einem Mann, der teilnahmslos im Zimmer saß, ein Glas Wasser, er nahm meine Hand und legte sie sich auf die Stirn. Reiki wurde gebraucht und gewünscht. Also war es da – ohne Worte.

Es überraschte mich, dass dieser alte Mann genau, wie Alisa meine Hand nahm und sich auf die Stirn legte.

 

Eine fast 90 jährige Frau lag im Sterben. Da diese keine Familienangehörigen hatte wurde ein Besuch von einer Hospizhelferin gewünscht.

Am Abend machte ich mich auf den Weg zu der alten Dame, im Pflegeheim, diese war sehr unruhig und wurde immer wieder von einem starken Husten gequält, so dass sie keine Ruhe finden konnte.

Nachdem ich meine Hand auf ihr Herz legte, ließ der Husten nach, ihr Atem wurde ruhig und regelmäßig. Entspannt schlief sie ein.

Ich saß noch eine Weile an ihrem Bett und konnte einen unbeschreiblichen Frieden wahrnehmen. Ihr Atem zeigte mir, dass sie tief und fest schlief.

Dankbar, wie wunderbar Reiki wirkte, fuhr ich nach Hause.

Am nächsten Tag ist die Frau ruhig und friedlich in die Geistige Welt gegangen.

 

Ein anderes Mal begleitete ich eine junge Frau, die an Krebs erkrankt war.

Bei meinen Besuchen erwähnte ich Reiki und die Patientin wollte wissen, was Reiki ist.

Reiki ist nicht erklärbar, es ist erfahrbar antwortete ich. Sie wollte es erleben und so hielt

hielt ich die Füße der jungen Frau. Der Rest geschah.

Bei meinen nächsten Besuchen war Reiki ein wichtiger Bestandteil, neben Gesprächen.

Wir hatten eine sehr intensive Begegnung, dadurch konnte die Frau körperlich immer mehr loslassen und entspannen.

Einmal durfte ich erleben, wie die Seele sich langsam und behutsam von dem kranken Körper löste.

Während einer Reikibehandlung eröffnete sich ihr die Geistige Ebene. Der ganze Raum war mit Liebe erfüllt.

Da hätte ich bleiben können, da war es so schön, was war das? Fragte sie mich.

Ich denke, so wird es sein, war meine Antwort. Diese Erlebnis berührte und veränderte nicht nur uns beide, auch die anderen Familienangehörigen konnten erleben, was Reiki bewirkte.

Für solche Begegnungen bin ich unsagbar dankbar. 

 

Vor ein paar Wochen bat mich ein Mann darum, seinem sterbenden Vater Fernreiki zu schicken. Mehrere Tage hintereinander, steckte ich  eine Kerze für die Person an. Das gehört zu meinem Ritual, wenn ich Fernreiki schicke. Eines abends ging diese Kerze während des Fernreiki´s aus. Ich wusste, dass sich die Seele nun auf der Heimreise befindet.

Am nächsten Tag rief der Sohn an und teilte mir mit, dass sein Vater ruhig und friedlich verstorben sei.

Die Dankbarkeit, dass ich ein Teil eines solchen Ereignisses sein darf, ist für mich jedes Mal unbeschreiblich.

 

 

 

Reiki und das Leben nach dem Leben.

 

Bei einem meiner Reiki/2- Abende machte ich meiner Gruppe den Vorschlag Fernreiki in die Geistige Welt zu schicken.

Darauf hatte sich von ihnen bisher noch niemand eingelassen, denn der Kontakt mit Verstorbenen ist nicht für jeden so selbstverständlich, wie für mich.

Wir sendeten Reiki, allgemein in die Geistige Welt, also nicht an eine bestimmte Person.

Die Liebe die wir schickten, kam um ein vielfaches zurück und manche Teilnehmer/innen konnten die Gegenwart eines oder mehrerer Seelen aus der Geistigen Welt wahrnehmen.

Für uns alle war dies ein wunderbares Erlebnis.

Sowohl bei den Reikibehandlungen, als auch bei den Reikieinweihungen, die ich ganz bewusst, als Einzeleinweihungen gebe, erlebe ich immer wieder, dass liebe Verwandte und Freunde aus der

Geistigen Welt dabei sind.

Einmal konnte ich bei einer Reikieinweihung spüren, dass eine Oma ganz aufgeregt war und immer wieder sage: „mein Bub, mein Bub“. Sie wollte ihn einfach nicht alleine lassen.

Doch als sie wahrnahm, was wunderbares mit ihrem Enkel geschah, konnte sie ein Stück zurücktreten.

Bei einer anderen Reikibehandlung ließ mich eine Oma wissen, dass sie nicht versteht, was wir hier machen, dass es sich aber gut anfühlt.

 

Eine Lebensregel von Usui heißt: Sei dankbar.

 

Oh ja, das bin ich. Jeden Tag bin ich dankbar, für alles, was ich mit Reiki und durch Reiki erleben darf.

 

 

 

 

 


© Elke Müller